Ulmer Münster
Münsterkantorat

Ulmer Münster
Münsterkantorat

 

Münsterkantorei

 

Im Münsterkantorat werden alle musikalischen Aktivitäten im Ulmer Münster und der Ensembles der Münsterkantorei geplant und realisiert.

 

Münsterkantorei
Grüner Hof 7
89073 Ulm

Telefon: 0731 - 28940
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Leitung:
Friedemann Johannes Wieland
Erster Münsterorganist und Kantor
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Mitarbeit:
Stephanie Dinkelaker, Leitung Kinderchöre
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Philip Hartmann, Bezirkskantor und Münsterorganist

Sekretariat:
Marianne Ermark
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(mittwochs und donnerstags 9 bis 13 Uhr)

Förderverein Musik am Ulmer Münster:
http://foerderverein-muenstermusik-ulm.de/

Motettenchor

 

Der Motettenchor der Münsterkantorei wurde 1956 durch Münsterkantor Hans Jakob Haller gegründet und bis 1971 geleitet. Anschließend lag die Leitung in Händen von KMD Prof. Edgar Rabsch (1972-1990) und KMD Friedrich Fröschle (1991-2009).

Der Motettenchor der Münsterkantorei ist der große gemischte Chor am Ulmer Münster, zu dessen Aufgaben außer den konzertanten Aufführungen auch das Singen in den Gottesdiensten im Münster zählen. Er wird vom jeweiligen Ersten Organisten und Münsterkantor geleitet. Oratorische Werke zählen ebenso zur Werkauswahl wie a cappella-Literatur.

Regelmäßige Gruppen- und Einzelstimmbildung, Probenwochenenden und Konzertreisen (u.a. 2011 nach Schleswig-Holstein, 2014 nach Dresden und Leipzig, 2016 nach Österreich) runden das Profil des Chores ab.

Während der Proben wird der Chor stimmbildnerisch von Annette Küttenbaum betreut, seit 2010 steht er unter Leitung von Friedemann Johannes Wieland.
2016 feierte der Motettenchor sein 60-jähriges Bestehen.

 

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Probe:

Dienstag, 20 Uhr
Haus der Begegnung, Grüner Hof 7

 

 

Kinder-
und Jugendchor

 

 

Die Kinderchöre und der Jugendchor der Münsterkantorei sind zur Zeit in drei altersunterschiedliche Gruppen eingeteilt. Im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit stehen neben dem Spaß am Singen unsere Aufführungen und Auftritte im Ulmer Münster.

Traditionell bringen die Chöre im Sommer ein großes Musical oder Singspiel zur Aufführung. Familienkonzerte und die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten gehören ebenso zum Programm wie die seit über 50 Jahren traditionelle Aufführung der Krippenkurrende am Wochenende des Dritten Advents.

Außerdem wirkt der Jugendchor auch bei der Aufführung des „Weihnachtsoratoriums“ oder der „Matthäuspassion“ mit.

 

 

Kinderchor 1

 

(ab 5 Jahren)
Freitags 15 Uhr bis 15.45 Uhr
Leitung: Stephanie Dinkelaker

 

 

Kinderchor 2

 

(3. bis 5. Schulklasse)
Freitags 16 Uhr bis 16.45 Uhr
Leitung: Stephanie Dinkelaker

 

 

Kinderkantorei & Jugendchor

 

(ab 6. Schulklasse)
Freitags 17 Uhr bis 18.30 Uhr
Leitung: Friedemann Johanne Wieland

 

vokalensemble
ulmer münster

 

Das vokalensemble ulmer münster setzt sich aus Sängerinnen und Sängern der Ulmer Region zusammen, die in verschiedenen Chören Mitglieder sind und Freude an qualitätvollem Ensemblemusizieren haben.

Je nach Stilrichtung und Werk variiert die Größe des seit 2012 in Erscheinung tretenden Ensembles, das pro Jahr zwei Konzertprogramme erarbeitet.

So erklangen 2012 u.a. ein Konzertprogramm zur Andreas-Felger-Ausstellung, 2013 Buxtehudes Kantatenzyklus „Membra Jesu nostri“, 2014 Johann Sebastian Bachs „h-Moll-Messe“ in einer viel beachteten Aufführung, 2015 die klangvisuelle Münsterreise „von außen betrachtet“ und Joseph Haydns „Schöpfung“ bei den „Tagen für Alte Musik“. Einer der Höhepunkte war die Aufführung von Monteverdis „Marienvesper“ 2017 innerhalb des „Festivals Alte Musik“.

Voraussetzung für die Mitwirkung im Ensemble ist neben der stimmlichen Eignung auch die Bereitschaft, Notentexte selbständig zu erarbeiten.

 

 

 

Probe:

Nach Absprache
Haus der Begegnung, Grüner Hof 7

 

Konzerte

 

 

Zum Konzertprogramm im Ulmer Münster zählen: große oratorischen Aufführungen, Kantatengottesdienste, Kinderchoraufführungen, Gastkonzerte namhafter regionaler und internationaler Ensembles und Solisten sowie die Orgelkonzertreihen „Orgelmusik am Mittag/im Advent“ und „Sonntagsorgelkonzerte“.

Den musikalischen Auftakt in die Konzertsaison bilden das große Passionskonzert am Karfreitag und das Sonntagsorgelkonzert am Ostersonntag.

 

 

Sonntagsorgelkonzerte

 

Die Sonntagsorgelkonzerte beginnen um 11.30 Uhr (Ostersonntag bis September und im Advent) und dauern 45 Minuten.

Eintrittskarten zu 8,- €/ermäßigt 4,- € an der Tageskasse ab 11 Uhr.

 

 

Orgelmusik am Mittag

 

Die Konzertreihe „Orgelmusik am Mittag“ findet in der Regel von Anfang Mai bis Ende September, dienstags bis samstags von 12 bis 12.30 Uhr statt.

Eintrittskarten zu 4,- €/ermäßigt 3,- € an der Tageskasse ab 11.45 Uhr.

 

 

Orgelmusik im Advent

 

Die Konzertreihe „Orgelmusik im Advent“ beginnt am Samstag vor dem ersten Advent und findet montags bis samstags von 12 bis 12.30 Uhr statt.

Eintrittskarten zu 4,- €/ermäßigt 3,- € an der Tageskasse ab 11.45 Uhr.

 

Orgeln

 

Im Ulmer Münster befinden sich insgesamt fünf Orgeln, von denen die Hauptorgel, die größte Orgel in der württembergischen Landeskirche, das bedeutendste Instrument ist.

Die große Orgel im Ulmer Münster wurde in den Jahren 1967 bis 1969 von der Orgelbaufirma E. F. Walcker & Cie aus Ludwigsburg als Opus 5000 erbaut und am 19. Oktober 1969 eingeweiht. Die Disposition sowie Gehäuse- und Prospektgestaltung stammen von Dr. Walter Supper, Esslingen.
In den vergangenen Jahren wurden Disposition, Winddruck und Klangqualität verbessert, die Pflege der Orgel liegt bei OBM Friedrich Tzschöckel. Die Orgel besitzt 100 Register, ca. 8900 Pfeifen, mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur. Ca. 75 % des Pfeifenbestandes aus der Vorgängerorgel wurden, bisweilen stark umgearbeitet, übernommen. Im Jahr 1997 wurde eine Setzeranlage mit 8960 Speichermöglichkeiten eingebaut.


Die Reihe der bedeutenden Münsterorgeln beginnt mit dem Neubau von Caspar Sturm in den Jahren 1576-1578 (20 Register, drei Manuale und Pedal), die 1699 und in den Folgejahren auf 39 Register erweitert wird.

Georg Friedrich Schmahl baute dieses Instrument in den Jahren 1730 bis 1735 grundlegend um und erweiterte es auf 45 Register mit 3442 Pfeifen. Diesem Instrument folgte in den Jahren 1849 bis 1856 (nach 18 Jahren Vorplanung) ein Neubau von Eberhard Friedrich Walcker mit 100 Registern auf vier Manualen, 4 freien Kombinationen, Koppeln, Oktavkoppeln, Walze und Doppelpedal. Orgelprospekt und die neogotische Empore entwarf der damalige Münsterbaumeister Ferdinand Thrän. Dieses Instrument sorgte in der Fachwelt für großes Aufsehen, Aristide Cavaillé-Coll nannte es ein „prachtvolles, gigantisches Werk“.

Um den Ausbau des Hauptturmes und die damit verbundenen notwendigen statischen Baumaßnahmen durchführen zu können, wurde diese Orgel 1882 bereits wieder abgebaut. 1889 erfolgte der Wiedereinbau des erweiterten Werkes durch Walckers Söhne Eberhard, Heinrich und Friedrich. In der nun 109 Register umfassenden Orgel wurde der gesamte Bestand von 1856 wieder verwendet. Das dreimanualige Werk umfasste 6810 Pfeifen, Kegelladen mit mechanischer Spiel- und Registertraktur, Barkermaschinen, Registerschweller, Koppeln und Nebenzüge. In den Jahren 1927 bis 1929 wurde die Traktur in eine pneumatische umgebaut.

Seit 1890 erklingt im Ulmer Münster täglich in der Mittagszeit Orgelmusik. Zu Beginn der Reihe in der Regel zwischen 11 und 12 Uhr. Momentan zwischen Mai und September von 12 bis 12.30 Uhr (Dienstag bis Samstag) und in der Adventszeit (Montag bis Samstag) als „Orgelmusik zur Mittagszeit“ bzw. als „Orgelmusik im Advent“. Sonntags erklingen von Ostern bis Ende September Konzerte von 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr. Den Abschluss der Orgelkonzerte bildet das „Festliche Weihnachtskonzert“ am zweiten Weihnachtstag.

 

Chororgel

 

erbaut 1960 von der Werkstatt Rieger. Disposition von Helmut Bornefeld und Jacob Schmidt. 20 Register auf zwei Manualen und Pedal. Mechanische Schleifladen

Altarorgel

 

1991/1992 von Reinhart Tzschöckel als op. 251 erbaut. Insgesamt 10 Register (incl. Wechselstock und Transmissionen) auf zwei Manualen und Pedal. Entwurf: Edgar Rabsch und R. Tzschöckel. Die fahrbare Orgel steht in der Regel rückseitig des Altars.

Orgel in der Konrad-Sam-Kapelle

 

Neubau 1977 von Reinhart Tzschöckel auf Basis der Vorgängerorgel unter Verwendung des Pfeifenmaterials von 1932 (Walcker) mit 14 Registern und mechanischen Schleifladen.

Chorpositiv

 

das 1959 gelieferte, fahrbare Positiv wurde von Tzschöckel 1977/80 neu intoniert und inzwischen durch eine Truhenorgel ersetzt.

Truhenorgel

 

Baujahr 2002, 2 Register, mitteltönige Stimmung. Seit 2013 im Münster.

 

Extras

 

 

Private Orgelführungen und Sonderkonzerte

 

Sie feiern ein besonderes Familienfest oder wollen Ihren Mitarbeitenden eine außergewöhnliche Überraschung bieten?

Dann können Sie über das Münsterkantorat ein privates Sonderorgelkonzert oder eine Orgelführung buchen. Auf Basis unserer Gebührenordnung und bei entsprechender Terminwahl ermöglichen wir Ihnen gerne dieses besondere Ereignis. Bei Orgelführungen erhalten Sie Einblick in die Historie der Hauptorgel des Münsters, in die Funktionsweise einer Orgel, und Sie bekommen anhand zahlreicher Klangbeispiele einen außergewöhnlichen Eindruck von der „Königin der Instrumente“.

Bei Orgelführungen ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt, für Sonderorgelkonzerte, je nach Wahl zwischen 15 und 45 Minuten Dauer, bietet das Ulmer Münster ausreichend Platz.

 

 

Orgelführungen

 

Einmal im Monat finden von Mai bis Oktober Führungen an die große Orgel des Münsters statt:

Gruppengröße: maximal 30 Personen,
Dauer: 80 Minuten, Beginn jeweils 18 Uhr
Die genauen Termine finden Sie im Jahresprogramm.

 

 

CD-Aufnahmen

 

Im Jahr 2013 startete die CD-Serie „Neue Orgeledition Ulmer Münster“. Münsterorganist Friedemann Johannes Wieland präsentierte erstmals eine Münster-Orgel CD, die exklusiv mit ORGELMUSIK DER ROMANTIK gestaltet ist: zwei Sonaten von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie große französische Kathedralmusik von César Franck, Leon Boellmann und Louis J.A. Lefébure-Wély.

Mit BAROCKE KLANGPRACHT erschien 2014 die zweite Produktion der neuen Orgelmusik-Reihe aus dem Ulmer Münster. Eingerahmt von den Werken Toccata, Adagio & Fuge C-Dur (BWV 564) und Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565) des Vaters Johann Sebastian Bach finden sich die beiden Orgelsonaten a-Moll (Wq 70 Nr. 4) und B-Dur (Wq 70 Nr. 2) des Sohnes Carl Philipp Emmanuel. Im Mittelpunkt steht die Triosonate Nr. 5 C-Dur (BWV 529) von Johann Sebastian Bach.

 

Im März 2018 hat Münsterorganist Friedemann Johannes Wieland seine dritte CD der Serie „Neue Orgeledition Ulmer Münster“ an der großen Walcker-Orgel des Ulmer Münsters aufgenommen. Die Zusammenstellung des eingespielten Programms besteht ausschließlich aus Werken, die sich Zuhörer zum traditionellen Orgelwunschkonzert, das jeweils am Dritten Advent jeden Jahres stattfindet, gewünscht haben.

Neben den „großen Klassikern“ wie Johann Sebastian Bachs „Passacaglia in c“ oder Josef Gabriel Rheinbergers Orgelsonate Nr. 11 sind auch noch nie eingespielte Pretiosen wie Leopold Mozarts Zyklus „Der Morgen und der Abend“ oder Henri-Victor Turnaillons „Introduction et Marche“ (deutsche Ersteinspielung) zu hören.

Alle CDs sind im Münstershop zu 16,- € erhältlich.

Barocke Klangpracht

 

Neue Orgeledition Ulmer Münster

Hörprobe:
Johann Sebastian Bach, Toccata in d Moll

Orgelmusik der Romantik

 

Neue Orgeledition Ulmer Münster

per tutti

 

Orgelwunschkonzert 2018 an der Hauptorgel des Ulmer Münsters

Hörprobe:
Josef Gabriel Rheinberger, Sonate Nr. 11

 

Anfahrt
Münsterplatz 1
89073 Ulm

 

Das Ulmer Münster liegt in einer Fußgängerzone.
Bitte nutzen Sie eines der nahegelegenen Parkhäuser oder öffentliche Verkehrsmittel.

 

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